Dornen der Sanftmut. Unsere Leidenschaft ist ein ganz besonderes Material - ist es doch eng mit uns verbunden: Kaschmir.

Die wohl edelste Faser aus der Natur findet sich bei FRAAS-Accessoires in vielfältigster Art wieder. Schals, Tücher, Capes, Mützen oder Handschuhe lassen Sie natürlich wärmend durch den Winter kommen. Kaschmir wird seit Jahrhunderten sorgfältig durch reine Handarbeit aus dem flauschigen Unterfell der Kaschmirziege gewonnen. Traditionell wird die Kaschmirziege gerupft oder gekämmt, um die wertvolle Unterwolle zu gewinnen. Jährlich können zwischen 150 und 200 Gramm Wolle je Tier gewonnen werden, die allerdings noch von Hand von einzelnen Oberhaaren, sogenannten Grannen, gereinigt werden müssen. So kommt es, dass ein echter Kaschmirschal etwa die Jahres-Woll-Produktion von 1 - 2 Kaschmirziegen darstellt. Die aufwändige Verarbeitung macht Kaschmir zu einer der wertvollsten und teuersten Fasern. Für ein hauchzartes, unnachahmlich weiches und ganz natürliches Kaschmir-Gefühl. Der Name selbst leitet sich aus der Ursprungsregion des Himalaya und Pamir, sowie deren Randgebieten ab. Der „Lieferant“ des Kaschmirs, eine schlappohrige, gehörnte und äußerst robuste Ziege, kommt in den Farben grau, weiß, schwarz und braun vor. Um die Wolle beliebig einfärben zu können, werden in Europa fast ausschließlich weiße Tiere gezüchtet.

Die Leidenschaft FRAAS´ zu Kaschmir zeigt sich auch im Logo: Als Kaschmir-Distel mit dem komplizierten lateinischen
Namen Dipsacus Fullonum – und wer sie anfasst, sollte sie mit Vorsicht berühren, um sich nicht zu stechen:
Doch was hat diese stachelige Pflanze, die man vor allem in Südeuropa findet, mit zartem und schmeichelndem Kaschmir-Gewebe zu tun.
Die Erklärung ist überraschend, liegt aber bei näherer Betrachtung auf der Hand: Ohne das unscheinbare graue Gewächs, den Samenkopf der Karde-Pflanze, der von unzähligen kleinen Widerhaken besetzt ist, würde es nicht den feinen Glanz des Kaschmirs geben, der weltweit geschätzt wird. Und auch die Zartheit des Gewebes, das man nicht mehr ablegen möchte, wenn man es einmal trägt, wäre ohne die stachelige Distel nicht zu genießen.

Dass die Distel, die mit höchster Sorgfalt behandelt werden muss, um ihr Gehäuse nicht zu zerdrücken, in der Herstellung von Webwaren von Nutzen ist, wurde bereits früh herausgefunden:
Die Geschichte der Weberei weist bereits um das Jahr 1400 den Einsatz von Disteln zum Rauen von Tüchern aus – und auch die oberfränkischen Weber von V. Fraas setzten bereits bei Gründung der Weberei im Jahre 1880 auf die Pflanze, um einmalige Stoffe zu erzeugen.
Auch mehr als 125 Jahre später hat sich daran nichts geändert – zum ersten Mal rückt aber die Kaschmir-Distel im Logo von FRAAS aus dem Schatten ihrer zarten Endprodukte: Viele Produktionsschritte in den Webereien von FRAAS sind seit Jahren vollautomatisch gesteuert und immer mehr kann Technik althergebrachte Handwerkstradition ablösen. Aber die Distel ist unersetzlich.
Wie vor hunderten von Jahren wird für die Herstellung von hochwertigen FRAAS Kaschmirprodukten das Gewebe mit Disteln gekämmt und geraut. Hierfür werden große Walzen per Hand mit über 1.200 Disteln bestückt. Über diese Walzen wird dann der Kaschmir-Stoff so lange gekämmt, bis Glanz und Zartheit entstehen. Diese Produktion ist sehr zeitaufwändig und erfordert höchste Sorgfalt - bis eine Walze komplett mit Disteln bestückt ist, dauert es rund zwei Tage. Die Lebensdauer der Disteln auf den Kämm-Walzen beträgt dann gerade einmal ein bis höchstens zwei Wochen, dann müssen alle Disteln neu bestückt werden.
Hoher Aufwand für Qualität die höchsten Maßstäben entspricht – die Geschichte ist auch die Geschichte der Qualität von FRAAS. Deswegen stehen die dort produzierten Accessoires im Zeichen der Distel.
Zu guter Letzt…
Neu ist unsere kleine, pinke Cashmere-Ziege, die Ihnen als kleiner Anhänger am Accessoire sofort zeigt, in welchen Produkten die wertvolle Faser steckt.
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